Splinter-Cell-Marketing löste Polizeieinsatz aus

Spiele Der Publisher Ubisoft wirbt derzeit massiv für den neuen Shooter "Splinter Cell: Conviction". Eine PR-Agentur aus Neuseeland hat es jetzt etwas übertrieben, als mittels viralem Marketing auf das Produkt aufmerksam gemacht werden sollte. Laut einem Bericht des 'New Zealand Herald' hatten die Anwohner der Stadt Auckland die Polizei gerufen, nachdem eine Person mit einer Schusswaffe die Gäste bedrohte, die vor einem Restaurant in einer Fußgängerzone saßen. "Er hat eine Waffe", sollen die Fußgänger geschrien haben und lösten damit Angst und Panik aus.


Als die Polizei eintraf, dauerte es noch eine ganze Weile bis die Situation aufgeklärt werden konnte. Erst als die Beamten die "Schusswaffe" selbst in der Hand hielten, waren sie davon überzeugt, dass sie wirklich aus Plastik ist.

Die für das virale Marketing verantwortliche Agentur hat sich inzwischen entschuldigt. Der Chef Duane Mutu sah ein, dass man lieber keine Waffen hätte benutzen sollen. "Das war Marketing, das schrecklich schief gegangen ist." Splinter Cell bekam im Endeffekt trotzdem Aufmerksamkeit, vermutlich aber mehr, als die Agentur geplant hatte.
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