Golden Dome vor Aus: Dem US-Raketenschild geht schnell das Geld aus
Das neue Raketenabwehrsystem Golden Dome der US-Regierung steht vor einem massiven finanziellen Engpass. Dem gewaltigen Rüstungsprojekt droht ab dem Jahr 2027 der absolute Stillstand. Der Kongress sucht jetzt händeringend nach frischem Geld.
Bisher stützte sich das Programm auf ein spezielles Haushaltsverfahren, die sogenannte Reconciliation. Das Vorgehen erlaubte es, das reguläre Budget zu umgehen. Von den ursprünglich bewilligten 25 Milliarden Dollar (etwa 22 Milliarden Euro) sind laut Guetlein bereits 95 Prozent fest verplant. Für 2027 fordert das Pentagon weitere 17 Milliarden Dollar (etwa 15 Milliarden Euro) über den Weg, doch der politische Rückhalt dafür schwindet zunehmend.
Während Guetlein an den veranschlagten Gesamtkosten von 185 Milliarden Dollar (etwa 160 Milliarden Euro) festhält, gehen unabhängige Schätzungen von weitaus höheren Summen aus. Das Congressional Budget Office rechnet über einen Zeitraum von 20 Jahren mit bis zu 1,2 Billionen Dollar (etwa 1 Billion Euro). Die Diskrepanz erschwert die politischen Verhandlungen erheblich, auch wenn Befürworter auf die Notwendigkeit des Systems verweisen.
Um einen kompletten Absturz des Projekts zu verhindern, prüft das Pentagon derzeit Notfallpläne. Eine Option besteht darin, dass die Space Force bestimmte Elemente der Infrastruktur aus ihrem eigenen Haushalt weiterfinanziert. Ob das ausreicht, um das Ziel einer ersten Einsatzbereitschaft im Jahr 2028 zu halten, bleibt abzuwarten, ist aber stark anzuzweifeln.
Sollten solche kostspieligen Rüstungsprojekte bei unklarer Finanzierung weitergeführt werden? Teilt eure Gedanken zum Golden Dome mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Finanzierungskrise beim Golden Dome
Das geplante Raketenabwehrsystem Golden Dome der US-Regierung steht vor einer ungewissen Zukunft. General Michael Guetlein, Direktor des Projekts bei der Space Force, warnte kürzlich auf einem Symposium in Huntsville vor einem drohenden Baustopp. Dem 185 Milliarden Dollar (etwa 160 Milliarden Euro) teuren Vorhaben könnte bereits im Jahr 2027 das Geld ausgehen, falls der Kongress keine neue Finanzierungslösung findet.Bisher stützte sich das Programm auf ein spezielles Haushaltsverfahren, die sogenannte Reconciliation. Das Vorgehen erlaubte es, das reguläre Budget zu umgehen. Von den ursprünglich bewilligten 25 Milliarden Dollar (etwa 22 Milliarden Euro) sind laut Guetlein bereits 95 Prozent fest verplant. Für 2027 fordert das Pentagon weitere 17 Milliarden Dollar (etwa 15 Milliarden Euro) über den Weg, doch der politische Rückhalt dafür schwindet zunehmend.
Kostenexplosion und Alternativen
Wie The Warzone berichtet, hilft auch eine einfache Haushaltsverlängerung in dem Fall nicht weiter. Da das Projekt nicht im regulären Basisbudget verankert ist, greifen die üblichen Überbrückungshilfen nicht. Ohne eine Einigung droht der komplette Stillstand der Entwicklungsarbeiten.Während Guetlein an den veranschlagten Gesamtkosten von 185 Milliarden Dollar (etwa 160 Milliarden Euro) festhält, gehen unabhängige Schätzungen von weitaus höheren Summen aus. Das Congressional Budget Office rechnet über einen Zeitraum von 20 Jahren mit bis zu 1,2 Billionen Dollar (etwa 1 Billion Euro). Die Diskrepanz erschwert die politischen Verhandlungen erheblich, auch wenn Befürworter auf die Notwendigkeit des Systems verweisen.
Erfolgreiche Tests im Weltraum
Trotz der finanziellen Hürden verzeichnen die beteiligten Ingenieure und Rüstungskonzerne erste technische Erfolge. Bei jüngsten Tests auf der White Sands Missile Range in New Mexico wurden komplexe Abwehrszenarien erprobt. Zudem haben Unternehmen wie SpaceX und Northrop Grumman erste Meilensteine bei der Entwicklung weltraumgestützter Abfangjäger erreicht.Um einen kompletten Absturz des Projekts zu verhindern, prüft das Pentagon derzeit Notfallpläne. Eine Option besteht darin, dass die Space Force bestimmte Elemente der Infrastruktur aus ihrem eigenen Haushalt weiterfinanziert. Ob das ausreicht, um das Ziel einer ersten Einsatzbereitschaft im Jahr 2028 zu halten, bleibt abzuwarten, ist aber stark anzuzweifeln.
Sollten solche kostspieligen Rüstungsprojekte bei unklarer Finanzierung weitergeführt werden? Teilt eure Gedanken zum Golden Dome mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Dem US-Raketenabwehrsystem Golden Dome droht ab dem Jahr 2027 ein Baustopp
- Für das 185 Milliarden Dollar teure Projekt fehlt bald die Finanzierung
- Das bisher genutzte Haushaltsverfahren stößt an seine finanziellen Grenzen
- Unabhängige Schätzungen erwarten Kosten von bis zu 1,2 Billionen Dollar
- Trotz finanzieller Probleme gab es erste erfolgreiche Tests im Weltall
- Das Pentagon prüft nun Notfallpläne zur Rettung des Rüstungsprojekts
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema SpaceX
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- SpaceX zeigt spektakuläres "kinoreifes" Video von Starship-Flug 6
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Drohne filmt spektakuläre Explosion der Nebula-1-Rakete bei Landung
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
Celestron Teleskop im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft schaltet Textvorschläge in Word und Outlook aus
- Windows 11 zieht im Oktober 2026 die Kernel-Schutzschraube an
- FritzBox 6690 Pro ab sofort auch im freien Handel verfügbar
- Ikea Liljebagge: Alles zum ersten Heizkörper-Thermostat der Schweden
- Firefox für iOS: Update blockiert Werbung ohne Erweiterungen
- FritzBox überrascht mit neuer Benennung und neuem Design auf der IFA
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen