Microsoft Marketing-Strategie-Chef: 'Bing statt Bang'

Internet & Webdienste Als Microsoft versuchte, den richtigen Namen für seine neue Suchmaschine zu finden, fiel die Wahl letztlich bekanntermaßen auf "Bing". Es gab jedoch natürlich auch noch andere Ideen, darunter das auf den zweiten Blick wenig passende "Bang". Wie David Webster, Chief Marketing Strategist bei Microsoft, im Gespräch mit 'Cnet' erklärte, wollte man einen Namen finden, der zum Synonym für die Suche im Internet werden könnte. Dazu wurde nach einem Wort gefahndet, das nur eine Silbe hat und zudem leicht durch Mundpropaganda bekannt gemacht werden kann.

Anfangs dachten Webster und seine Kollegen über die Verwendung des Namens "Bang" nach. Dies war vor allem attraktiv, weil das Wort wie ein Ausruf klingt und sozusagen das Gegenteil eines Fragezeichens darstellt. Bei der Verwendung als Verb gab es jedoch einige Probleme.

So wird das Wort in der amerikanisch-englischen Umgangssprache oft im Zusammenhang mit sexuellen Handlungen verwendet, so dass die Formulierung "I banged it" nicht in Frage gekommen wäre. Letztlich habe sich "Bing" als fast perfekte Lösung heraus gestellt, weil es fast schon wie "gefunden!" klingt. Mit "Bing" habe man deshalb sozusagen den Jackpot geknackt, sagte Webster weiter.
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