Google startet eigenes soziales Netzwerk "Buzz"
Via Google Buzz kann man Status-Updates verfassen, ähnlich wie bei Twitter und Facebook. Allerdings gibt es keine Begrenzung auf 140 Zeichen und man hat die Möglichkeit, Multimedia-Inhalte einzufügen. Dazu gehören Bilder und Videos. Will man seine Freunde oder der "ganzen Welt" einen Link mitteilen, hinter dem sich unter anderem interessante Bilder verbergen, so werden diese Grafiken direkt von der Website übertragen und man kann eine Auswahl in sein Status-Update übernehmen.
Videos werden direkt in die Nachricht eingebettet und können abgespielt werden. Zudem speichert Google auf Wunsch die aktuelle Position, so dass man auch Status-Updates an einen bestimmten Ort binden kann. Via Google Maps, wo ab sofort ein neuer Layer namens "Buzz" zur Verfügung steht, kann man Nachrichten von anderen Leuten in der direkten Umgebung einblenden lassen.
Google Maps lässt sich über zahlreiche Wege erreichen. Am PC geschieht dies am leichtesten via Google Mail, wo Buzz direkt integriert wird. Im Laufe der nächsten Tage wird das Feature für alle Nutzer freigeschaltet. Der Dienst nutzt alle bekannten Kontakte, mit denen man in der Vergangenheit kommuniziert hat. Es ist also nicht notwendig, den Freundeskreis manuell aufzubauen.
Eine wichtige Rolle spielt die mobile Nutzung von Google Buzz. Über ein Android-Smartphone und iPhone kann man den Dienst ab sofort über den Browser abrufen. Dazu besucht man buzz.google.com und kann die Web-Anwendung nutzen. Alternativ folgt man dem Link auf google.com - in der rechten oberen Ecke findet man ein kleines Icon, das zu Google Buzz führt und direkte Status-Updates ermöglicht.
Im Android Market steht ab sofort Google Maps 4.0 zur Verfügung, in der der Buzz-Layer ebenfalls enthalten ist. Aus der App heraus kann man Status-Updates mit der aktuellen Position verfassen.
Wie die zuständigen Google-Manager während der Vorstellung betonten, bietet Google Buzz unzählige Möglichkeiten der sozialen Interaktion. In den beiden Videos wird ein Überblick gegeben, was schon jetzt möglich ist. Mit Orkut betreibt Google bereits seit geraumer Zeit ein weiteres soziales Netzwerk, das hauptsächlich in Südamerika verwendet wird.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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