Flash: Adobe gesteht Mängel bei Mac-Version ein

Video Kevin Lynch, Technikchef beim Software-Hersteller Adobe, hat Probleme bei der Bereitstellung von Flash auf Mac OS X-Systemen eingestanden. Nun gelobte er Besserung. Ausgangspunkt war ein Posting im offiziellen Firmenblog, in dem Adrian Ludwig, Marketing-Manager bei Adobe, den Computer-Hersteller Apple für die fehlende Flash-Integration beim iPad kritisierte. Daraufhin meldeten sich viele Leser, die ihrerseits Kritik an der mangelhaften Umsetzung der Software auf Macs übten.

"Bei identischer Hardware lief der Flash-Player unter Windows schon immer schneller als auf dem Mac", gestand Lynch nun in einem Kommentar ein. Man arbeite aber intensiv daran, die Lücke zu schließen. Dabei habe man bereits die ersten Erfolge erreichen können.

Lynch wies darauf hin, dass das Rendering von Vektor-Grafiken ab der Flash-Version 10 auf beiden Systemen identische Ressourcen benötigt. Ab dem Flash Player 10.1 greife man außerdem auf das vom Betriebssystem bereitgestellt CoreAnimation zurück, womit die CPU-Auslastung weiter sinken und die Performance sogar schneller als unter Windows werden soll.

Auch bei der Video-Wiedergabe wolle man die Software verbessern. Lynch führte aus, dass die CPU-Auslastung beim Abspielen eines 480p-Videos in Safari auf einem Mac Mini mit 1,8-Gigahertz-Prozessor die CPU zu 34 Prozent auslastet. Unter Windows, dass auf dem gleichen Rechner installiert ist, liegt die Last lediglich bei 16 Prozent.

"Mit dem Flash Player 10.1 werden wir das Video-Rendering auf dem Mac weiter optimieren und die CPU-Auslastung um die Hälfte senken", versprach Lynch. Er kündigte an, dass das Entwickler-Team in Kürze Benchmark-Daten für Flash auf verschiedenen Betriebssystemen und in verschiedenen Browsern veröffentlichen wird, um die Weiterentwicklung transparenter zu machen.
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