iPad-Preis zwingt Konkurrenten zum Umdenken

Wirtschaft & Firmen Die Preisgestaltung des neuen iPad von Apple zwingt die Konkurrenten des kalifornischen Computer-Herstellers, ihre Strategie zu überarbeiten. Das berichtet das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes'. Das Blatt wurde von seinen Informanten in der Industrie darüber unterrichtet, dass sowohl Asustek Computer and Micro-Star International (MSI) ihre Pläne hinsichtlich eigener Tablets auf den Prüfstand stellen. Hintergrund ist der unerwartet geringe Preis des neuen Apple-Produkts.

Die Hersteller wollten eigene Geräte anbieten, die 20 bis 30 Prozent billiger sind. Dabei ging man aber davon aus, dass der häufig in Gerüchten kolportierte Preis von fast 1.000 Dollar als realistisch zu betrachten ist. Allerdings überraschte Apple bei der Präsentation mit Kosten von 499 Dollar für die preiswerteste Version des Gerätes.

Einen Preiskampf unterhalb der 500-Dollar-Marke will man aber möglichst vermeiden. Dieser würde wohl dazu führen, dass im Tablet-Markt kaum Gewinne gemacht werden können. Solch eine Situation könnte dazu führen, dass die Aktivitäten verschiedener Hersteller in dem Segment gestoppt werden, bevor sie richtig anlaufen konnten.
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