Experten äußern Bedenken über twitternde Autos
Über WLAN- und UMTS-Modems soll ein Zugriff auf das Internet aus den Fahrzeugen des US-amerikanischen Autoherstellers möglich sein. Zu den damit verbundenen Möglichkeiten gehören unter anderem ein Zugriff auf die Microblogging-Plattform Twitter und eine Steuerung von Musik-Streams aus dem Internet via Touchscreen. Erste Sicherheitsexperten warnen nun allerdings vor einer möglichen Reizüberflutung für die Fahrer und einer damit verbundenen Gefahr.
Den Ankündigungen des Ford-CEO Alan Mulally zufolge werden die Autos den Fahrern künftig die Nachrichten von Twitter vorlesen. Sogar die Beantwortung der als Tweets bekannten Kurznachrichten soll mittels Sprachsteuerung hinter dem Steuer möglich sein.
Allerdings sind damit auch Einschränkungen verbunden. So soll es aus Sicherheitsgründen nicht möglich sein, neue Nachrichten während der Fahrt zu erstellen. Und auch das visuelle Surfen im Internet beim Fahren werde unterbunden, heißt es.
Die Einführung dieser neuen Technologie verteidigt Ford mit dem Argument, dass hinter dem Steuer ohnehin Telefongespräche geführt und Kurznachrichten verfasst werden. Doug VanDagens, Direktor der Ford Connected Service Solutions, sagte, dass man durch diese Technologie die Aktivitäten sicherer machen kann.
In den nächsten 12 bis 18 Monaten werden die ersten Autos von Ford für den US-amerikanischen Markt mit dieser Technologie ausgerüstet.
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