RIM: Der erste Blackberry aus Bochum ist da

Handys & Smartphones Der Smartphone-Hersteller Research in Motion hat heute sein neues Gerät Blackberry Bold 9700 vorgestellt. Es handelt sich um das erste Mobiltelefon des Unternehmens, das in Bochum entwickelt wurde. Nachdem der Weltmarktführer Nokia sein Werk in der Ruhrgebietsstadt geschlossen hatte, siedelte sich Research in Motion dort an, um das Potenzial geschulter Arbeitskräfte zu nutzen. Für das neue Entwicklungszentrum wurden so auch viele ehemalige Ingenieure des Konkurrenten angestellt.



Vor einem Jahr nahmen diese die Arbeit an einem neuen Produkt auf, dass nun der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte. Wohl durchaus auch als Seitenhieb auf den im Smartphone-Markt schwächelnden Wettbewerber Nokia war so auch der Hinweis gemeint, dass das Bochumer Team die Entwicklung deutlich schneller abschließen konnte, als dies bei solchen Projekten üblich ist.

In Bochum sollen vor allem auch Handys entstehen, die besser für den europäischen Markt geeignet sind. Das soll die Expansion von Research in Motion vorantreiben. Der Bold 9700 kommt denn auch mit HSDPA-Unterstützung. Im inneren finden sich ein mit 624 Megahertz getakteter Prozessor, 256 Megabyte Flash-Speicher, GPS-Modul, WLAN und eine 3,2 Megapixel-Kamera wieder.

Das 2,44 Zoll große Display mit einer Auflösung von 480 x 360 Pixeln hat zwar keine Touch-Funktionalität, diese soll aber durch die QWERTY-Tastatur und ein berührungsempfindliches Trackpad ersetzt werden. Der MicroSD-Slot kann mit Speicherkarten von bis zu 32 Gigabyte umgehen, sobald diese verfügbar sind. Das neue Gerät wird ab November bei den ersten Mobilfunkbetreibern erhältlich sein, so der Hersteller. Preise nannte man noch nicht.
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