RIM: Blackberries enttäuschen trotz des Wachstums

Wirtschaft & Firmen Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) konnte in seinem vierten Geschäftsquartal zwar deutlich zulegen, blieb allerdings trotzdem hinter den Erwartungen zurück. Immerhin konnten andere Hersteller deutlich besser von dem schnellen Wachstum des Marktes profitieren. So hat Apple beispielsweise die Verkaufszahlen seines iPhones im Jahresvergleich nahezu verdoppelt. RIMs Verkäufe stiegen hingegen "nur" um 35 Prozent auf 10,5 Millionen verkaufte Blackberries.

Der Umsatz kletterte dabei um 18 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Daraus resultierte ein Gewinn von 710 Millionen Dollar, was einer Steigerung um 37 Prozent entspricht. Nach Angaben des Managements nutzen derzeit weltweit rund 41 Millionen Anwender die E-Mail-Dienste der Blackberry-Plattform.

Obwohl ein stärkeres Wachstum erwartet wurde, konnte Firmenchef Jim Balsillie den letzten drei Monaten durchaus Positives abgewinnen. Seinen Angaben zufolge sei es gelungen, das Geschäft außerhalb der USA deutlich auszubauen. Dies soll eine wesentliche Basis für die zukünftige Geschäftsentwicklung bilden.
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