"Dungeons & Dragons": Turbine verklagt Atari
Turbine hatte die Rechte an der Online-Umsetzung des populären Rollenspieles erhalten. Daraufhin stellte das Unternehmen nach eigenen Angaben eine Reihe neuer Entwickler ein, die hunderttausende Arbeitsstunden in das Projekt steckten. Außerdem wurden mehrere Millionen Dollar investiert.
Atari habe allerdings nicht die vereinbarten Leistungen in Sachen Vermarktung erbracht. Deshalb sitze man nun auf einem Großteil der Kosten, während das Spiel längst nicht die bestehenden Potenziale bei den Nutzerzahlen ausschöpft. Daher fordert man nun 30 Millionen Dollar Schadensersatz.
Wie Turbine in der Klageschrift ausführte, habe Atari wohl kein besonders großes Interesse am Erfolg des Spiels. Hintergrund soll die eigene Entwicklung eines Online-Games vor dem Hintergrund der Welten aus Dungeons & Dragons sein. Darüber gibt es zwar noch keine offiziellen Informationen, allerdings sprechen Gerüchte von Arbeiten an Neverwinter Nights bei den Cryptic Studios, die ebenso wie Atari zum Mutterkonzern Infogrames.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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