Hingabe und Obsession: Diese D&D-Kampagne läuft seit über 40 Jahren
Das Pen-and-Paper-Rollenspiel Dungeons & Dragons ist auch 50 Jahre nach Erfindung populär und stellt auch die Basis für gefühlt die Hälfte aller Videospiele in diesem Genre dar. Die Begeisterung der D&D-Fans ist immer noch groß, doch keiner macht Robert Wardhaugh etwas vor.
Letzteres auf die Spitze getrieben hat es ein US-Amerikaner namens Robert Wardhaugh. Denn dieser spielt seit bereits 1982. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, wohlgemerkt handelt es sich dabei aber um ein einziges fortlaufendes Spiel. Der Dungeon Master, also Spielleiter der Kampagne, wird in einem Video von Wired vorgestellt und dieses sollte man auch gesehen haben, um das Ausmaß dieses Unterfangens verstehen zu können. Denn D&D-Spiele dauern in der Regel maximal nicht länger als ein paar Monate, Wardhaughs Spiel läuft aber eben seit mehr als 40 Jahren.
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Das Spiel findet im Keller seines Hauses statt, er hat dafür 30.000 im Laufe der Zeit Miniatur-Figuren gesammelt, diese sind natürlich mit viel Liebe handbemalt. Auch jedes Gebiet seiner Spielwelt hat eigene Landstriche, schließlich wollen Wardhaugh und seine Mitspieler in einer "realistischen" Umgebung unterwegs sein.
Im Verlauf der Jahre haben mehr als 50 Spieler bei The Game mitgemacht, sie schlüpfen oftmals in die Rolle von Kindern ihrer früheren Charaktere. Gespielt wird mit Permadeath, stirbt eine Spielfigur, ist sie also für immer weg. So mancher Weggefährte ist mittlerweile weggezogen, einigen fliegen aber bis heute ein, um weiterspielen zu können. Seine Tochter wollte im Alter von sechs oder sieben Jahren mitmachen - und ist auch mit 20 noch dabei.
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Sieben Würfel regieren die Pen-and-Paper-Welt
Fantastische Abenteuer, epische Kämpfe, Magie und eine große Portion Glück: Dafür benötigt man im Wesentlichen nur sieben Würfel mit unterschiedlichen Formen. Das ist natürlich stark vereinfacht, denn Dungeons & Dragons ist letztlich einigermaßen aufwendig und benötigt auch ein umfangreiches Regelwerk sowie Zeit und Engagement.Letzteres auf die Spitze getrieben hat es ein US-Amerikaner namens Robert Wardhaugh. Denn dieser spielt seit bereits 1982. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, wohlgemerkt handelt es sich dabei aber um ein einziges fortlaufendes Spiel. Der Dungeon Master, also Spielleiter der Kampagne, wird in einem Video von Wired vorgestellt und dieses sollte man auch gesehen haben, um das Ausmaß dieses Unterfangens verstehen zu können. Denn D&D-Spiele dauern in der Regel maximal nicht länger als ein paar Monate, Wardhaughs Spiel läuft aber eben seit mehr als 40 Jahren.
Auf YouTube ansehenDas Spiel findet im Keller seines Hauses statt, er hat dafür 30.000 im Laufe der Zeit Miniatur-Figuren gesammelt, diese sind natürlich mit viel Liebe handbemalt. Auch jedes Gebiet seiner Spielwelt hat eigene Landstriche, schließlich wollen Wardhaugh und seine Mitspieler in einer "realistischen" Umgebung unterwegs sein.
Angepasste Regeln
Mit einem D&D-Spiel von der "Stange" hat das Vorhaben auch nicht viel gemeinsam, denn der Geschichtsprofessor betreibt eine angepasste Version. Dabei handelt es sich konkret um Fantasy-Version der historischen Erde. Auch die Regeln wurden geändert, denn Dungeons & Dragons wurde im Verlauf der Jahre aktualisiert und einige Neuerungen wurden auch in "The Game", wie das Spiel simpel heißt, integriert.Im Verlauf der Jahre haben mehr als 50 Spieler bei The Game mitgemacht, sie schlüpfen oftmals in die Rolle von Kindern ihrer früheren Charaktere. Gespielt wird mit Permadeath, stirbt eine Spielfigur, ist sie also für immer weg. So mancher Weggefährte ist mittlerweile weggezogen, einigen fliegen aber bis heute ein, um weiterspielen zu können. Seine Tochter wollte im Alter von sechs oder sieben Jahren mitmachen - und ist auch mit 20 noch dabei.
Zusammenfassung
- Dungeons & Dragons (D&D) ist 50 Jahre nach Erfindung weiterhin populär
- Robert Wardhaugh spielt seit 1982 ein einziges fortlaufendes D&D-Spiel
- D&D benötigt sieben Würfel, ein Regelwerk sowie Zeit und Engagement
- Wardhaugh hat 30.000 handbemalte Miniatur-Figuren für sein Spiel gesammelt
- Das Spiel findet im Keller seines Hauses in einer realistischen Umgebung statt
- Wardhaugh nutzt eine angepasste Fantasy-Version der historischen Erde
- Über 50 Spieler haben bei "The Game" mitgemacht, oft als Kinder früherer Charaktere
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