Spammer greifen zu alternativen Dateiformaten

Spam & Phishing Moderne Anti-Spam-Filter mindern zunehmend die Erfolgschancen von Spammern. Einer aktuellen Beobachtung von Symantec zufolge greifen die Cyberbetrüger aus diesem Grund zu verhältnismäßig seltenen Dateiformaten. Die Sicherheitsexperten von Symantec entdeckten unter anderem eine gehäufte Anzahl von E-Mails, an die ein MHT-File (MIME Encapsulation of Aggregate HTML Documents) angehängt wurde. Erstellt werden diese Dateien, wenn mit dem Internet Explorer eine Webseite als Web-Archiv gesichert wird. Ganz ähnlich zu den ebenfalls noch häufig verwendeten HTML-Anhängen, bekommt der Empfänger beim Öffnen der Datei eine Webseite in seinem Browser zu sehen.

In vielen Fällen wird man sodann aufgefordert, sensible Informationen preiszugeben. Eine täuschend ähnliche Webseite soll die Empfänger sodann zur Eingabe von beispielsweise Kontodaten oder vergleicharen sensiblen Angaben bewegen. In vielen Fällen stelle diesbezüglich der Bereich des Online-Bankings eine beliebte und häufig verwendete Thematik in den Kreisen der Online-Betrüger dar, so Symantec.

Neben TXT-, DOC-, RTF-, PDF-, HTML- und mittlerweile auch MHT-Dateien zeigen sich die Spammer zudem experimentierfreudig. In mehreren analysierten Mails entdeckten die Experten im Anhang ein EFX-File. Hierbei handelt es sich um ein eFax-Dokument, mit dem sich Faxe in digitaler Form versenden lassen. Bei Symantec spricht man hierbei jedoch von einem Experiment. Mit der Standardausstattung des verwendeten Betriebssystems konnte die Datei nicht geöffnet werden.

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