USA: Spammer wurde zu hoher Haftstrafe verurteilt
Das entschied das Bundesgericht im US-Bundesstaat Michigan laut der gestern verlesenen Urteilsverkündung. Der Angeklagte hatte sich in dem Verfahren für schuldig bekannt. Mit seinen Spams gelang es ihm, die Aktienkurse an chinesischen Wertpapierbörsen zu manipulieren und dies zu seinen eigenen Gunsten auszunutzen.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat Ralsky so einen Gewinn zwischen 400.000 Dollar und 1 Million Dollar gemacht. Das Volumen der von ihm versandten Spam-Mails belief sich auf bis zu mehreren zehn Millionen am Tag. Da er bereits zweimal wegen Betrugsvorwürfen vor Gericht stand entschied die Richterin Marianne O. Battani sogar, über die von der Staatsanwaltschaft geforderte Haftstrafe von drei Jahren hinauszugehen.
Der 64-Jährige gab während des Verfahrens an, ursprünglich mit guten Absichten ein Unternehmen aufgebaut zu haben, dass sich auf E-Mail-Marketing spezialisierte. Er führte weiterhin aus, dass es doch für ihn spräche, dass jeder, der sich aus der Adressliste austragen wollte, dies auch konnte.
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