McAfee: Microsofts Gratis-AntiVirus eine 'Piratenfalle'?

Windows Microsoft will noch in diesem Jahr mit den so genannten Security Essentials ein einfaches aber dennoch effektives kostenloses Antivirus-Tool auf den Markt bringen. Für den Konkurrenten McAfee ist dies jedoch eher ein Versuch, Software-Piraterie zu bekämpfen. Wie McAfee-Chef Dave DeWalt nach Angaben von 'Techpulse360' erklärte, soll Microsoft Security Essentials nur auf Systemen funktionieren, die die Echtheitsprüfung von Windows bestanden haben. Es sei überraschend, dass man eine solche Prüfung in einer Sicherheitslösung integriere, was das Produkt eher wie ein getarntes Werkzeug zur Bekämpfung der illegalen Nutzung von Windows erscheinen lasse.

Ein weiterer Beleg für Microsofts angeblichen Versuch, mit Security Essentials gegen illegale Software vorzugehen, sei auch die zunächst vor allem für Länder wie Brasilien und andere aufstrebende Märkte geplante Einführung. Als Sicherheitslösung sei Microsoft Security Essentials ohnehin kaum ernst zu nehmen.

Der McAfee-Chef sieht in der Software keine Bedrohung für die Umsätze der großen Sicherheitsdienstleister. Heutzutage sei vor allem Phishing eine Gefahr, während Viren immer mehr in den Hintergrund treten, so seine Argumentation. Da das Microsoft-Produkt nicht vor Angriffen aus dem Internet schützt, sei damit keine maximale Sicherheit zu erreichen.

In ersten Tests hatte Microsoft Security Essentials zunächst eine 100-prozentige Erkennungsrate an den Tag gelegt, als es um die Durchsuchung eines Systems auf zahlreiche Viren ging.

Erster Eindruck: Microsoft Security Essentials im Test
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