Mobilfunker: Boykott von Nokia-Handys mit Skype

Handys & Smartphones Wie aus einem Bericht der Zeitung 'Die Welt' hervorgeht, wollen die beiden Mobilfunkanbieter T-Mobile und Vodafone künftig bestimmte Handys des finnischen Herstellers Nokia nicht mehr in Deutschland zum Verkauf anbieten. Wie die Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe unter Berufung auf Firmenvertreter meldet, wollen die beiden Anbieter dabei alle Telefone von Nokia aus dem Programm nehmen, auf denen die Voice-over-IP-Software Skype vorinstalliert ist. Erst im Februar hatten Nokia und Skype eine entsprechende Vereinbarung zur Verwendung von Skype auf den Handys geschlossen.

Der Grund für den Verkaufsstopp der entsprechenden Nokia-Handys, von dem Berichten zufolge auch das neue Aushängeschild des finnischen Konzerns, das Nokia N97, betroffen sein soll, ist die Tatsache, dass die Mobilfunker Einnahmeausfälle durch günstige Telefonate über Skype befürchten.

Die Verwendung jeglicher VoIP-Software ist zwar in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Konzerne verboten, bislang aber dennoch meist möglich. Bei T-Mobile erklärte man zudem, dass das Mobilfunknetz für die millionenfache Nutzung von Skype nicht ausgelegt sei.
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