Skype erhält Rüge wegen irreführender Werbung

Video Der VoIP-Anbieter Skype hat eine Rüge der für die Kontrolle der Fernsehwerbung zuständigen britischen Advertising Standards Authority (ASA) kassiert. Hintergrund sind falsche Versprechungen in einem Werbespot. Nach Angaben der ASA hatten fünf Zuschauer Beschwerde eingereicht, weil die in dem Spot gezeigte Qualität der Sprach- und Videokommunikation mit Skype nicht dem entspricht, was die Software im Normalfall tatsächlich leisten kann. In der Werbung werde eine übertrieben gute Qualität gezeigt, so die Kritik.

Skype stellte nach Angaben von 'The Register' klar, dass die gezeigte Qualität das Maximum darstellt. Zwar sei der Spot aus technischen Gründen nicht mit einer Webcam aufgezeichet worden, doch man habe durch verschiedene Faktoren versucht, die Realitätsnähe zu bewahren.

Gleichzeitig erklärte das Unternehmen, dass die Bild- und Tonqualität letztlich von vielerlei Faktoren abhängig sei, was bei bei den Nutzern zu unterschiedlichen Ergebnissen führen könne. Um dies zu zeigen, habe man zu bestimmten Zeitpunkten in dem Spot auch Bildstörungen gezeigt.

Letztlich akzeptierte die ASA zwar, dass der Spot die bestmögliche Bildqualität zeigen soll, stellte aber fest, dass er in seiner jetzigen Form zu einer Täuschung der Zuschauer führen könnte. Der Spot darf deshalb nicht mehr gezeigt werden. Skype hätte von vornherein durch Texteinblendungen klarstellen müssen, dass die Qualität von der Leistung der Internetverbindung des Nutzers abhängt.
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