USA: 10 Mio. Dollar Lösegeld für Daten gefordert
Im Rahmen des Programms wird die Abgabe von starken Schmerzmitteln reguliert, um einen Missbrauch zu verhindern. Die Datenbank enthält Informationen von rund 8 Millionen Patienten, auf die Ärzte, Krankenhäuser und die Gesundheitsbehörde Zugriff haben.
Anders als in vergleichbaren Fällen kopierte sich der Angreifer die Daten aber nicht zum Weiterverkauf. Statt dessen hinterließ er eine Kopie in einer verschlüsselten Datei und löschte alle frei zugänglichen Informationen. Offenbar gelang es ihm auch, Backups zu vernichten.
Er hinterließ eine Mitteilung auf dem Server, die nun bei Wikileaks veröffentlicht wurde. In dieser bietet er an, dass Passwort für die verschlüsselte Datei herauszugeben, wenn der Bundesstaat 10 Millionen Dollar als "Lösegeld" aufbringt.
Nach Angaben der 'Washington Post' wollte eine Sprecherin der Gesundheitbehörde derzeit noch keine Details zu dem Vorfall bekannt geben. Aktuell würden Ermittler des FBI Untersuchungen durchführen, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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