Kinderporno-Vorwurf: SPD-Internetexperte tritt ab
Tauss gibt an, das er sich ausschließlich aufgrund seiner politischen Tätigkeit im Besitz dieser Inhalte befand. "Ich bin mir absolut sicher, dass der gegen mich erhobene Vorwurf schnell ausgeräumt werden kann", sagte er. Er wolle die Ermittlungsbehörden nach allen Kräften bei der Aufklärung des Sachverhaltes unterstützen.
"Um auszuschließen, dass meine Partei und Fraktion durch die Ermittlungen belastet werden, stelle ich meiner Partei mein Amt als Generalsekretär der baden-württembergischen SPD und meiner Fraktion meine Funktionen als Sprecher für Bildung, Forschung und Medien und den Sitz im Fraktionsvorstand zur Verfügung", erklärte Tauss in einer Stellungnahme.
Am Donnerstag hatte der Bundestag die Immunität des Politikers aufgehoben. Ausgangspunkt für die Ermittlungen gegen ihn war ein Hinweis der Staatsanwaltschaft Bremerhaven. Demnach seien bei einem Verdächtigen Kontaktdaten und SMS von Tauss gefunden worden.
Tauss ist seit Jahren dafür bekannt, dass er sich stark für den Datenschutz und die Bürgerrechte im Internet engagiert. Seit Jahren ist er auch Mitglied des Chaos Computer Club und trat für diesen oft als Referent zu politischen Fragen auf Veranstaltungen auf.
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Christian Kahle
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