Valve und FBI wollten Hacker mit Jobangebot ködern
Bei dem mutmaßlichen Hacker soll es sich um Axel "Ago" Gembe aus Deutschland gehandelt haben, der nach dem Einbruch in das Firmennetzwerk von Valve mit dem Unternehmen in Kontakt getreten sei. Wie unsere Kollegen von Wired.com berichten bot Valve Gembe schließlich einen Job bei der Spieleschmiede an.
Dabei handelte es sich jedoch nur um ein fingiertes Angebot, welches man gemeinsam mit der US-Bundespolizei FBI ausgearbeitet hat. Anstatt eines Arbeitsvertrages bei Valve sollten in Seattle Beamte des FBI warten und Gembe festnehmen. Da der Hacker jedoch nicht in die USA einreiste, schlug der Plan letztlich fehl.
Gembe selbst beteuert seine Unschuld, was die Verbreitung des Half-Life 2-Quellcodes angeht. Er habe sich zwar in das Firmennetzwerk gehackt, jedoch nur um über den Entwicklungsstand des Spiels auf dem Laufenden zu sein, erklärte er. Durch ein Versehen seien die entsprechenden Daten dann jedoch an die tatsächlichen Diebe gelangt.
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