PDC: Windows 7 - Das Ende des Schriftarten-Dialogs

Microsoft BUILD Wenn man die auf der Professional Developers Conference 2008 an die Teilnehmer verteilte Vorabversion von Windows 7 genauer unter die Lupe nimmt, zeigt sich, dass Microsoft nicht nur WordPad oder Paint einen neuen Anstrich verpasst. Auch der schon seit vielen Windows-Versionen unveränderte Dialog für die Installation und Verwaltung von Schriftarten wird mit Windows 7 in neuem Glanz erstrahlen. Tatsächlich entfällt der in die Jahre gekommene alte Dialog vollständig und wird durch eine komfortable Gestaltung des Schritartenordners ersetzt.


Navigiert der Anwender in den Ordner, werden die installierten Schriftarten nun in einer Vorschau angezeigt. Dabei werden für jeden Font auf einem Icon die ersten drei Buchstaben des Alphabets gezeigt, damit der Nutzer ohne viel Aufwand einen Eindruck von der jeweiligen Schritart bekommt.

Der Ordner ist zusätzlich auch über die Systemsteuerung erreichbar. Schriftarten der gleichen Familie werden nicht mehr getrennt angezeigt, sondern gruppiert. Will man die einzelnen Fonts einer Familie näher betrachten, reicht ein Doppelklick, woraufhin eine Übersicht erscheint. Schriftartenfamilien werden also ähnlich wie Ordner behandelt.

Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, bestimmte Schriftarten auszublenden, die eigentlich nur für Anwender aus anderen Regionen der Welt zu gebrauchen sind. Windows 7 orientiert sich dabei an den Sprach- und Tastatureinstellungen. So können europäische Nutzer zum Beispiel arabische oder kyrillische Schriftarten ausblenden, um die Navigation bei einer großen Zahl von Fonts zu erleichtern.

WinFuture Screenshots:
WinFuture Special: Professional Developers Conference 2008
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