PDC: Sensoren - Damit Windows 7 weiß, was los ist

Microsoft BUILD Vor einiger Zeit tauchten erste Hinweise auf, wonach Windows 7 Unterstützung für so genannten "Sensoren" bieten würde. Dabei kann es sich zum Beispiel um GPS-Empfänger oder Lichtsensoren, aber auch um Software-basierte "Sensoren" handeln, die auf bestimmte Aktionen oder Informationen reagieren. Während der Professional Developers Conference 2008 hat Microsoft nun erstmals ausführliche Informationen zu dieser neuen Funktionalität veröffentlicht und bestätigt, dass Windows 7 "sich seiner Umwelt bewusst sein" kann. Dazu wird eine neue Plattform integriert, die Verarbeitung von Sensorinformationen aller Art steuern und verwalten kann.


Die Windows Sensor and Location Platform bringt unter anderem ein gemeinsames Interface für Sensorgerätetreiber mit, das als Framework für die Entwicklung von Sensoranbindungen aller Art genutzt werden soll. Es bietet eine gemeinsame Grundlage, auf die für Basis-Funktionen zugegriffen werden kann und regelt zudem die Zugriffsmöglichkeiten und Aspekte der Privatsphäre.

Microsoft legt großen Wert darauf, durch die Sensorunterstützung nicht die Privatsphäre des Anwenders zu gefährden. Weil Progamme Informationen über das Internet weitergeben könnten, sind die Sensoren ab Werk zunächst generell abgeschaltet. Der Anwender kann zudem bei Bedarf sehr fein einstellen, wann und unter welchen Bedingungen Sensoren überhaupt genutzt und deren Informationen weiter verarbeitet werden dürfen.


Die von Windows 7 unterstützten Sensoren können sehr vielfältiger Natur sein. Neben Hardware-Komponenten sind auch Software-basierte "Sensoren" angedacht, die zum Beispiel auf Ereignisse und andere Informationen aus dem Internet reagieren. Natürlich kann ein einzelner Computer oder ein daran angeschlossenes Gerät auch gleich mehrere Sensoren enthalten.
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