Mehr als ein Drittel der Web-Inhalte sind Pornografie
Insgesamt 155 Millionen Websites präsentieren den Nutzern demnach pornographische Inhalte. Das entspricht 35 Prozent am gesamten Angebot im Web. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil damit zwar um 1 Prozentpunkt gesunken, durch das Wachstum des gesamten Web-Angebots stieg aber auch die absolute Zahl von Pornoseiten.
An zweiter Stelle steht weit dahinter der E-Commerce-Sektor. Dessen Seiten machen 11 Prozent des Webs aus. Reiseseiten und reine Werbeangebote bringen es jeweils auf einen Anteil von 7 Prozent. Etwas verbreiteter sind mit 7,3 Prozent allerdings die verschiedensten Formen von Diskussionsforen.
Lediglich 2,09 Prozent der Webseiten beherbergen Bildungsangebote. Der Bereich Musik kommt auf 1,84 Prozent, so die Studie.
Die Autoren der Studie betonten, dass illegale oder zumindest bedenkliche Inhalte zwar einen recht kleinen Anteil ausmachen, aber einem starken Wachstum unterliegen. Webseiten mit Kinderpornographie legten demnach um 18,4 Prozent zu. Die Zahl der Angebote und Foren, von denen Magersucht und Bulimie verherrlicht werden, stieg gar um 470 Prozent. Gewaltverherrlichende und rassistische Seiten legten demnach um je 70 Prozent zu.
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Christian Kahle
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