Weg für neuen Spielegiganten Activision Blizzard frei

Spiele Die Aktionäre des Spieleherstellers Activision haben dem geplanten Zusammenschluss des Unternehmens mit der Spielesparte des Unterhaltungskonzerns Vivendi mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit ist der Weg für den neuen Spielegiganten "Activision Blizzard" frei.

Blizzard gehört bisher zu Vivendi und soll nun zusammen mit Activision zum größten Spielehersteller der Welt werden. Die Aktionäre hätten dem Geschäft mit einer Mehrheit von 92 Prozent zugestimmt. Noch heute soll der Deal offiziell beendet werden.

Vivendi erhält bei dem Zusammenschluss 52 Prozent der Anteile an dem neuen Spielekonzern, der in diesem Jahr Gewinne in Höhe von 3,8 Milliarden US-Dollar und mehr einfahren soll. Der bisher größte Spielehersteller der Welt Electronic Arts muss dementsprechend um seine Marktführerschaft fürchten.

Der Zusammenschluss von Blizzard und Activision war schon im Dezember angekündigt worden, es war jedoch die Zustimmung der Aktionäre und vor allem der Wettbewerbsbehörden notwendig. Zu den Erfolgsprodukten des neuen Spieleriesen gehören Titel wie "World of Warcraft", "Guitar Hero" oder auch "Call of Duty".

Electronic Arts versucht unterdessen bereits zum Gegenschlag auszuholen. Der Konzern hofiert derzeit den Konkurrenten Take-Two, von dem unter anderem "Grand Theft Auto" kommt. Ein Gebot in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar wurde jedoch als zu niedrig abgelehnt.
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