Der Erfinder des modernen Transistors ist gestorben
Sparks begann nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Doktorarbeit im Jahr 1943 seine Tätigkeit bei den Bell Labs. Die damalige Forschungsabteilung des Telekommunikationskonzerns AT&T suchte intensiv nach einer Möglichkeit, die fehleranfälligen großen Vakuumröhren in elektronischen Geräten zu ersetzen. 1947 war der Durchbruch geschafft und der erste Bipolartransistor konnte vorgestellt werden.
Dieser war jedoch für den Einsatz in einer breiten Masse von Geräten nicht brauchbar. Dünne Leitungen waren hier mit einer Germanium-Schicht verbunden. Die Transistoren waren sehr fragil und verbrauchten zu viel Strom, um in alltäglichen Anwendungen eingesetzt zu werden.
Sparks setzte die Arbeit im gleichen Entwicklerteam fort. 1951 konnte schließlich der Flächentransistor präsentiert werden. Dieser war deutlich kleiner und wies hohe Leistungswerte auf. "Transistoren dieses Typs waren deutlich effizienter", fasste William Shockley, Leiter des Forscher-Teams und Entwickler des Vorgängertyps zusammen.
Kurze Zeit später begannen die Bauelemente ihren endgültigen Siegeszug. Schon bald ermöglichten sie die Produktion transportabler Radios und kamen in vielen anderen Bereichen zum Einsatz. Letztlich bildeten sie die Grundlage zur Entwicklung von integrierten Mikroschaltkreisen, der Grundlage aller modernen Computer.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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