Google dringt nun noch tiefer in das Internet vor
Entdeckt der GoogleBot bei seinem Streifzug durch das Internet also ein Formular, so füllt er dies automatisch aus. Dazu werden Begriffe verwendet, die häufig auf der jeweiligen Webseite vorkommen. In Formularen verwendete Menüs, Checkboxen und Radio-Buttons hindern den Crawler nicht - er generiert passende URLs, die dann mit in den Index aufgenommen werden können.
Google will dieses Vorgehen vor allem auf qualitativ hochwertigen Internetseiten anwenden, um so die Suche zu verbessern. Ausgeschlossen sind Formulare, die Passwortfelder und Daten wie User-IDs enthalten, da diese im Normalfall im Zusammenhang mit persönlichen Informationen stehen. Außerdem hält sich der Bot an die Vorgaben in der Robots.txt, mit der jeder Webseitenbetreiber bestimmte Inhalte von der Indexierung ausschließen kann.
Um die Serverlast durch das automatische Ausfüllen der Formulare so gering wie möglich zu halten, startet der GoogleBot nur eine bestimmte Anzahl von Versuchen, ein Formular korrekt auszufüllen. Scheitert er, wird der Vorgang abgebrochen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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