Google bietet Hosting für Webanwendungen Dritter
Die Entwickler sollen sich keine Gedanken mehr um die technische Umgebung machen müssen. Stattdessen können sie sich voll und ganz auf die Software konzentrieren. Der Suchmaschinenbetreiber bringt durch die zahlreichen Dienste aus dem eigenen Haus die nötige Erfahrung mit. Die Hardware-Plattform gilt als ausfallsicher. Auch einen plötzlichen Besucheransturm kann sie dank automatischer Replikation und Load-Balancing bewältigen.
Ein weiterer Vorteil ist die einfache Integration in andere Google-Dienste, beispielsweise die Nutzerdatenbank oder der E-Mail-Service. Den Basis-Dienst will Google kostenlos anbieten - wer mehr Leistungen benötigt, muss dafür zahlen. Allerdings wurden bisher noch keine Tarife vorgestellt.
Die App Engine unterstützt derzeit nur die Programmiersprache Python. In dieser Runtime stehen APIs bereit, die bestimmte Funktionen zur Verfügung stellen. Zudem hat man das App Engine SDK zum Download bereitgestellt. Bisher steht lediglich eine Vorabversion zur Verfügung, die von 10.000 Entwicklern getestet werden kann. In dieser Phase können maximal drei Anwendungen verwaltet werden. Der Speicherplatz ist auf 500 Gigabyte begrenzt, die Bandbreite auf 10 Gigabyte pro Tag und die CPU-Leistung auf 200 Millionen Megacycles pro Tag.
Weitere Informationen: Google App Engine
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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