Briten wollen Pädophile bei MySpace & Co. sperren

Social Media Wie die Nachrichtenagentur Associated Press heute berichtet, möchte die britische Regierung künftig verurteilte Pädophile von sozialen Netzwerken wie MySpace, Facebook und Co. verbannen. Damit soll die Sicherheit von jüngeren Nutzern deutlich erhöht werden. Wie es heißt, sieht der Plan vor, dass bestrafte Sexualtäter alle ihre E-Mail-Adressen der Polizei melden. Diese würde dann bei den Betreibern der Portale eine Sperrung der entsprechenden Adressen einleiten. Ob dies wirklich ein guter Ansatz ist, ist jedoch fragwürdig, da man sich innerhalb weniger Minuten neue E-Mail-Adressen im Netz zulegen kann.

Der Ansatz sieht vor, dass es eine Straftat darstellt, wenn ein Pädophiler eine bei der Polizei nicht registrierte E-Mail-Adresse benutzt, um sich bei einem sozialen Netzwerk anzumelden. Bis zu fünf Jahre Haft sieht der Gesetzesentwurf für diesen Fall vor. Bis zum Ende des Jahres möchte die Regierung eine Entscheidung über den Vorschlag treffen.

Neben der besseren Sicherheit für die Nutzer, soll mit dem Ausschluss entsprechender Personen von sozialen Netzwerken auch ein Zeichen gesetzt werden. "Wir verändern das Gesetz, damit wir eine bessere Kontrolle über die Art und Weise haben, in der Pädophile Kontakt mit jungen Leuten aufnehmen", heißt es aus dem britischen Innenministerium.
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