100-Dollar-Laptop soll mit Windows & Linux kommen

Hardware Laut einem Blog-Eintrag des Reporters Todd Bishop soll der 100-Dollar-Laptop des OLPC-Projekts mit zwei Betriebssystemen ausgestattet werden. Neben Fedora Linux diskutiert man derzeit über die Möglichkeit, Microsofts Windows vorab zu installieren. Der IT-Experte beruft sich dabei auf ein Gespräch mit dem OLPC-Chef Nicholas Negroponte. Er konnte außerdem in Erfahrung bringen, dass das Notebook auch in den USA angeboten werden soll. Dort will man es zusammen mit den Schulbehörden in den jeweiligen Bundesstaaten ausliefern. Um die Organisation soll sich die neu gegründete Firma OLPC America kümmern.


Die Verhandlungen mit Microsoft kommen sehr überraschend, denn auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hatte sich Bill Gates sehr kritisch zu diesem Projekt geäußert. Demnach gäbe es keine Nennenswerten Stückzahlen des Rechners und die wirkliche Herausforderung seien die Breitbandnetze.

Gleichzeitig bekommt das OLPC-Projekt einige Konkurrenten. So bietet Intel mit dem ClassmatePC ein vergleichbares Notebooks für Schüler an. Auch Asus mit seinem Eee PC und Shuttle mit dem KPC könnten das Projekt gefährden.

Microsoft hat unterdessen dementiert, dass man zusammen mit dem OLPC-Projekt an einer DualBoot-Variante des 100-Dollar-Laptops arbeitet. Man verfolge derzeit keine derartigen Pläne, hieß es gegenüber der Microsoft-Expertin Mary Jo Foley.
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