Es ist offiziell: '100-Dollar-Laptop' mit Windows kommt
Seit Monaten war dieser Schritt erwartet worden, zuletzt hatte der Gründer des Projekts Nicholas Negroponte vom angesehenen Massachussetts Institute of Technology (M.I.T.) bereits derartige Andeutungen gemacht. Negroponte sieht Windows XP vor allem als Chance, den "100-Dollar-Laptop" auch den Kunden schmackhaft zu machen, die das Linux-basierte Interface "Sugar" nicht nutzen wollen.
Wahrscheinlich wollen die Initiatoren durch die Neuerung auch die Attraktivität des Produkts steigern, so dass die Verkaufszahlen endlich zunehmen. Nur so kann das Projekt sein Ziel erreichen, den Laptop tatsächlich für 100 US-Dollar zu verkaufen. Derzeit kostet er mangels Nachfrage noch knapp 190 US-Dollar.
Ab dem kommenden Monat wird es möglich sein, den "100-Dollar-Laptop" mit Windows XP zu ordern. Die Windows-Version wird 18 bis 20 US-Dollar mehr kosten als das Linux-Modell. Davon entfallen allerdings nur drei US-Dollar auf die Kosten für die Windows-Lizenz. Der Rest geht für eine leicht verbesserte Hardware drauf, die zum Betrieb von XP benötigt wird.
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