iPhone: EDGE bereits in 7 Bundesländern ausgebaut

Telefonie Der Netzbetreiber T-Mobile hat heute angekündigt, dass die erste Phase der Modernisierung des GSM-Netzes abgeschlossen wurde. In mehr als 10.000 Stationen in ganz Deutschland wurde die Systemtechnik der Anlagen ausgetauscht. Neben einer Senkung des Stromverbrauchs um ca. 30 Prozent wird das GSM-Netz auch EDGE-fähig gemacht. Dabei handelt es sich um ein zusätzliches Modulationsverfahren, mit der die Datenrate des GSM-Netzes erhöht wird. Das iPhone von Apple wird davon gebraucht werden, denn der modernere UMTS-Standard wird von diesem Smartphone noch nicht unterstützt.

In insgesamt sieben Bundesländern steht EDGE nun flächendeckend zur Verfügung. Dabei handelt es sich um Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Saarland, Hessen und Bayern. Die Technik in diesen Anlagen stammt von Ericsson, in den übrigen Gebieten stammt die Elektronik von Alcatel.

Bis zum Ende des Jahres soll EDGE im gesamten Bundesgebiet flächendeckend zur Verfügung stehen. Gleichzeitig arbeitet man auch am Ausbau des UMTS-Netzes. In Gebieten mit einem besonders hohen Verkehraufkommen nutzt man die Erweiterung HSDPA, um Downloads mit bis zu 7,2 MBit/s zu ermöglichen.
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