Microsoft sagt erneut Nein zu Hintertür in Windows
Die Kollegen vom WebStandard haben sich deshalb an die österreichische Microsoft-Niederlassung gewandt und angefragt, wie der Softwarekonzern zum Thema Online-Durchsuchung steht. Die Antwort kann man sich praktisch selbst denken. Ein Sprecher von Microsoft Österreich wies alle Behauptungen zurück, wonach Windows & Co Hintertüren für Strafverfolgungsbehörden enthalten sollen.
Man habe weder bisher Backdoors in den eigenen Programmen, noch werde man jemals welche haben, wird Thomas Lutz zitiert, Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich. Zudem gebe es beim Redmonder Riesen auch keine Unterscheidung zwischen "guten" und "bösen" Trojanern.
Auch zu der Möglichkeit, dass sich die Strafverfolgungsbehörden bei den Online-Durchsuchungen von Microsoft unter die Arme greifen lassen könnten, äußerste sich Lutz. Man werde dies vorerst nicht kommentieren, da es bisher noch kein konkretes Gesetz für das Vorhaben in Österreich gebe. Deshalb habe sich das Unternehmen auch noch nicht mit dem Thema beschäftigt.
Lutz wies abschließend darauf hin, dass man viel Wert auf die "Validität" gegenüber den Kunden lege.
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