Medizinische Daten zukünftig bei Google gespeichert
Laut Google Vice President Marissa Mayer habe man mit der Entwicklung nach dem Hurrikan Katrina im Jahr 2005 begonnen. Dieser Sturm zerstörte neben ganzen Häusern auch die auf Papier archivierten medizinischen Daten vieler US-Bürger. Ihrer Meinung nach ergibt es keinen Sinn, solche Informationsmengen auf Papier in Akten abzulegen.
So hat die digitale Speicherung einige Vorteile, die sich nicht abstreiten lassen. Allerdings muss der Suchmaschinenbetreiber gewährleisten, dass der Nutzer jederzeit die volle Kontrolle über seine medizinischen Daten hat. Auch Microsoft kündigte kürzlich die Entwicklung einer ähnlichen Plattform an.
Google will sein Gesundheitsportal bereits zum Anfang des nächsten Jahres starten. Derzeit wird es von Betatestern und Partner auf Herz und Nieren geprüft. Vor allem die Datensicherheit soll dabei eine große Rolle spielen.
Neben der eigentlichen Speicherung persönlicher medizinischer Daten will Google das Portal nutzerfreundlich gestalten. So hat man beispielsweise die Möglichkeit, weitere Informationen zu Krankheiten abzurufen sowie Fachärzte in der Umgebung zu finden.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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