Linux Foundation fordert mehr Respekt für Microsoft

Linux Auf der LinuxWorld Konferenz in San Francisco bläst man derzeit zum Angriff auf den Desktop. Um das freie Betriebssystem Linux weiter voran zu bringen, ist aber nach Auffassung von prominenten Vertretern der Open-Source-Szene ein Umdenken notwendig. Jim Zemlin von der Linux Foundation forderte sogar mehr Respekt für Microsoft. Wie VNUNet berichtet, forderte Zemlin die Unterstützer von Linux auf, Microsofts Vorreiterstellung in einigen Bereichen zu akzeptieren. Man müsse weiterhin anerkennen, dass Windows auch in Zukunft eine Rolle spielen werde. Letztenendes werde eine Art "Duopol" im Markt für Betriebssysteme entstehen.

Die Voraussetzung dafür sei aber, dass die Linux-Gemeinschaft Microsoft respektiert, anstatt den Redmonder Softwarekonzern lächerlich zu machen. Es gebe einige Dinge, die bei Windows gut umgesetzt wurden, so Zemlin weiter. Außerdem müsse man bestimmte Meinungen zu Linux anerkennen und zu deren Veränderung beitragen, statt diese einfach geradeweg abzulehnen.

Zemlin wies auch darauf hin, dass viele Unternehmen lieber nicht in der Open-Source-Szene aktiv werden, da Diskussionen regelmäßig in so genannte Flame-Wars ausarten. Man müsse die Vorteile der freien Natur von Linux nutzen, darunter auch die Möglichkeit, neue Entwicklungen wesentlich schneller umzusetzen als bei Closed-Source-Produkten, sagte er weiter.
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