Probleme durch andere Sommerzeit in Nordamerika?
"Die veränderte Zeitumstellung ist zwar bei weitem nicht mit dem Jahr-2000-Problem vergleichbar. Aber Kalenderfunktionen, Reisen und Finanztransaktionen von Unternehmen und Verbrauchern können in der Übergangszeit bis Ende März betroffen sein", sagt Stephan Ziegler, Software-Experte beim BITKOM. Software-Updates würden zwar viele Risiken ausschließen, doch keine hundertprozentige Sicherheit vor Fehlern garantieren.
So können mit Zeitstempeln versehene Datensätze wie beispielsweise Finanztransaktionen bei der Prüfung - mangels plausibler Zeitangabe - automatisch abgewiesen werden oder eingetragene Fristen und Termine in Kalenderfunktionen auf PDAs oder Computern um eine Stunde verschoben sein. Zudem kann es bei automatisch generierten Reiseplänen für Nordamerika zu falschen Zeitangeben kommen.
Zum Hintergrund: Aufgrund des "Energy Policy Act of 2005" beginnt seit diesem Jahr die Sommerzeit in den USA drei Wochen früher als in den vergangenen Jahren, nämlich am zweiten Sonntag im März statt am ersten Sonntag im April. Sie endet zudem am ersten Sonntag im November statt am letzten Sonntag im Oktober. Der Start verschiebt sich also in diesem Jahr auf den 11. März. Damit verändert sich bis zum Beginn der Sommerzeit in Europa am 25. März auch die Zeitdifferenz beispielsweise zwischen Deutschland und der amerikanischen Ostküste von bislang sechs auf dann sieben Stunden.
So können mit Zeitstempeln versehene Datensätze wie beispielsweise Finanztransaktionen bei der Prüfung - mangels plausibler Zeitangabe - automatisch abgewiesen werden oder eingetragene Fristen und Termine in Kalenderfunktionen auf PDAs oder Computern um eine Stunde verschoben sein. Zudem kann es bei automatisch generierten Reiseplänen für Nordamerika zu falschen Zeitangeben kommen.
Zum Hintergrund: Aufgrund des "Energy Policy Act of 2005" beginnt seit diesem Jahr die Sommerzeit in den USA drei Wochen früher als in den vergangenen Jahren, nämlich am zweiten Sonntag im März statt am ersten Sonntag im April. Sie endet zudem am ersten Sonntag im November statt am letzten Sonntag im Oktober. Der Start verschiebt sich also in diesem Jahr auf den 11. März. Damit verändert sich bis zum Beginn der Sommerzeit in Europa am 25. März auch die Zeitdifferenz beispielsweise zwischen Deutschland und der amerikanischen Ostküste von bislang sechs auf dann sieben Stunden.
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Michael Diestelberg
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