Neuer Chip soll Handy-Strahlung unschädlich machen

Telefonie Handys und andere drahtlose Kommunikationsgeräte werden immer beliebter, doch bisher ist umstritten, ob die Strahlung der Produkte möglicherweise negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Nutzer haben kann. Regelmäßig weisen Wissenschaftler Handy-Nutzung als Krebsursache nach, andere belegen das Gegenteil. Die englische Firma Exradia will die Bedenken wegen möglicher Gesundheitsschäden mit einem speziellen Chip nun aus der Welt schaffen. Das junge Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Chip entwickelt, der in der Batterie von Handys untergebracht werden kann und eine Art Störfeld generiert, dass die Strahlung des Telefons unschädlichen machen soll.

Derzeit arbeitet man bereits mit einigen Herstellern von Handy-Akkus zusammen. Ziel ist es, das Produkt namens "My Wi-Guard" noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Als erstes Handy soll das Nokia 6230 mit einem Akkus ausgeliefert werden, das den Störchip enthält. Exradia führt unterdessen bereits Gespräche mit anderen Herstellern.

Auf Dauer will man den Chip auch in anderen Anwendungsgebieten nutzbar machen. Dabei konzentriert man sich bei der Entwicklung vorerst vor allem auf DECT-Telefone, WLAN-Laptops, drahtlose Netzwerke und Bluetooth-Geräte. Handys stehen seit Jahren im Verdacht Krankheiten wie Krebs, Parkinson oder Alzheimer zu verursachen.
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