Studie: Nach 10 Jahren Handygebrauch kein Krebs

Telefonie Britische Forscher haben in einer Wissenschaftszeitung die Ergebnisse einer zehnjährigen Studie vorgestellt, die nicht nachweisen konnte, dass die Benutzung von Mobiltelefonen eine Ursache für Krebs sein kann. Allerdings sei ein höheres Erkrankungsrisiko über eine noch längere Zeit nicht auszuschliessen. Einer der Wissenschaftler sagte, dass laut der Studie kein grösseres Risiko während der ersten zehn Jahre der Verwendung von Handys zu erkennen sei. Ein anderes Ergebnisse bei längerer Dauer der Studie wollte er nicht ausschliessen, da Mobilfunk eine relativ junge Technologie ist.

Die Studie untersuchte speziell den Nerv, der das Ohr mit dem Gehirn verbindet auf Tumore und bei einem Telefonat in direker Nähe zur Strahlungsquelle ist. Bereits seit längerem ist bekannt, dass dies eine der gefährdesten Stelle wäre. In keiner Studie sind jedoch bisher dauerhafte Schädigungen nachgewiesen worden.

Für die Erstellung der Studie wurden die Ergebnisse von mehreren einzelnen Studien aus Dänemark, Finnland, Grossbritannien, Norwegen und Schweden zusammengefasst. In all diesen Ländern waren Handys verhältnismäßig früh eingeführt worden.
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