Studie: Handynutzung erhöht das Krebsrisiko nicht
Rund 400.000 Menschen waren an dieser Studie beteiligt. Bereits 1982 begann man mit der Überwachung der Versuchspersonen. In den folgenden Jahren kamen immer mehr Leute hinzu. Durch den enormen Umfang der Studie konnte so einige Menschen über zwei Jahrzehnte hinweg überwacht werden. Anschließend verglich man den Gesundheitszustand der 400.000 Handynutzer mit dem Rest der Bevölkerung Dänemarks.
Dabei stellte man fest, dass das Krebsrisiko durch das Telefonieren mit dem Handy nicht höher ist. Unter den 400.000 Versuchspersonen fand man insgesamt 14.249 Fälle von Krebs. Dieser Wert lag noch unter den Erwartungen.
Nur eine Frage konnte diese Studie nicht klären: Hat besonders häufiges Telefonieren mit dem Handy vielleicht doch Auswirkungen auf das Krebsrisiko? Während der Untersuchung war es nicht möglich herauszufinden, wie lange jeder Teilnehmer pro Tag mit seinem Mobiltelefon telefonierte.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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