Vista: Kampagne gegen DRM-Funktionen gestartet
Um auf diesem Umstand aufmerksam zu machen, hat die Free Software Foundation (FSF), ein Bündniss von Befürwortern freier Software, in der vergangenen Woche eine Kampagne gestartet. Die FSF ist der Meinung, dass die neuen DRM-Funktionen in Windows Vista dem Anwender nach und nach seine Freiheit entziehen und will deshalb auf freie Alternativ-Produkte aufmerksam machen.
Auch die erweiterte Unterstützung für Trusted Platform Module (TPM) wird kritisiert. Diese hält nach ihrer frühen Einführung bei Apples Mac OS X nun auch in Microsofts Betriebssystemen Einzug und soll dem Kunden angeblich die Möglichkeit nehmen, über die Nutzung seines Computers zu entscheiden.
TPMs werden schon seit Jahren von verschiedenen PC-Herstellern standardmäßig verbaut, unter anderem in den Systemen von Dell, Lenovo und Apple, so dass eine native Nutzung dieser Module in Windows Vista eine logische Folge der Entwicklung zu sein scheint. Dennoch warnt die FSF vor dem neuen Windows und will in einem eigens eingerichteten Weblog namens BadVista darüber informieren.
Weitere Informationen: BadVista.org
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