Microsoft bringt den ersten Phisher ins Gefängnis
Außerdem muss er an die Opfer seiner Betrugsserie, die in den Jahren 2003 und 2004 stattfand, insgesamt 57.000 Dollar zahlen. Harris hatte eine Webseite erstellt, die einer offiziellen MSN-Seite ähnelte. MSN-Nutzern schickte er E-Mails, in denen er sie aufforderte, ihre Kreditkartendaten zu aktualisieren. Als Anreiz versprach er einen Preisnachlass von 50 Prozent bei der nächsten Rechnung.
Microsoft ging Hinweisen aus Nordamerika und Europa nach. Mit der Hilfe des FBI wurde seine Wohnung inklusive den dort aufgestellten Computern durchsucht. Er bekannte sich im Punkt Betrug schuldig. Nach seiner Haftstrafe steht er für weitere drei Jahre unter Beobachtung.
Insgesamt wurden bereits über 4700 Phishing-Webseiten durch die Anstrengungen von Microsoft vom Netz genommen. Zusätzlich investiert das Unternehmen große Mengen Geld in die Entwicklung von Anti-Phishing-Technologien, beispielsweise für den kommenden Internet Explorer 7.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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