Phisher stehlen Instant Messenger Benutzerkonten

Internet & Webdienste Die Methoden für die Verbreitung von Werbung, Schad-Software und Phishing-Versuche werden immer raffinierter. E-Mail ist weiterhin der beliebteste Weg, um arglosen Internet-Surfern ihre persönlichen Daten zu entlocken, doch auch andere Möglichkeiten werden immer häufiger genutzt. Derzeit kommt vor allem das Übernehmen von Instant Messenger Konten in Mode. In der vergangenen Woche musste zum Beispiel eine Mitarbeiterin des Suchmaschinenbetreibers Yahoo feststellen, dass ihr Konto von fremden zum Versand von Spam-Nachrichten verwendet wurde, die einen Link zu einer Phishing-Webseite enthielten.

Die Seite befand sich beim Gratis-Hoster Geocities und glich dem Photoportal von Yahoo selbst. Das Unternehmen reagierte umgehend und nahm die betrügerische Homepage vom Netz. Yahoo versucht nun die Nutzer seines Messaging-Dienstes zu belehren, dass nicht jeder empfangene Link vertrauenswürdig ist. Darüber hinaus hat man Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die verhindern sollen, dass Nutzerkonten "gestohlen" werden können.
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