USA: Staatlicher Hinweis soll vor Pornografie schützen
Ein verbindliches Rating-System soll Leute davor schützen, irrtümlich auf pornografische Inhalte zu stoßen. Dies kündigte Generalanwalt Alberto Gonzales auf einem Event in Alexandria, Virginia an. Die Federal Trade Commission ist für den Entwurf dieser Warnhinweise verantwortlich. Die Definition von "sexuellen Inhalten" umfasst das Darstellen von sexuellen Interaktionen, Selbstbefriedigung, Vergewaltigungen und Nahaufnahmen von durch Kleidung verdeckten Geschlechtsteilen.
Im zweiten Teil geht es um die Irreführung der Internetnutzer. So soll verhindert werden, dass man beispielsweise bei der Suche nach einer Barbie-Puppe auf eine Pornografie-Seite stößt, die irgendwo in Quelltext dieses Spielzeug bewirbt und damit von großen Suchmaschinen fälschlicherweise gefunden wird. Weiterhin soll kein sexueller Inhalt eingeblendet werden, ohne das der Benutzer dies ausdrücklich gewünscht hat. Die Darstellung soll erst nach der Interaktion zwischen User und Internetseite erfolgen.
Allerdings findet dieser Gesetzesentwurf in den USA nicht nur Zustimmung. Von diversen Leuten wird kritisiert, dass es sich dabei um eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung handelt. Trotzdem hofft Generalanwalt Gonzales auf eine schnelle Umsetzung dieses Entwurfes.
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Michael Diestelberg
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