Grüne gegen Verbot von Gewaltspielen für den PC
Vielmehr seien es das soziale Umfeld oder auch die Lebensverhältnisse, die die Jugendlichen zu kriminellen Taten veranlassen würden. Das Spielen von Killerspielen sei zwar ein Symptom, aber keineswegs die Ursache für ein solches Begehen. Außerdem könne ein generelles Verbot von Killerspielen schlecht durchgeführt werden, da jederzeit andere Möglichkeiten bestehen, wie zum Beispiel der Erwerb der Software über das Ausland.Die Grünen wollen aus diesem Grund für eine konsequente Vermittlung von Medienkompetenz sorgen, wobei diese in Studien ermittelt werden soll. Auch die Auszeichnung von bewährten und empfohlenen Computerspielen aller Art durch Prädikate stuft man als sehr sinnvolle Maßnahme gegen die Ausbreitung von Gewaltspielen ein. Vor allem aber vor einem warnen die Politiker: Das isolierte Spielen und der Abriss zur Gesellschaft würden meist zu kriminellen Taten führen und seien daher unbedingt zu vermeiden.
Über die Ansicht der Grünen gibt es verschiedene Auffassungen. Fakt ist allerdings, dass erst 2005 mehrere Mitspieler von Spielsüchtigen ermordet wurden (WinFuture berichtete). Grund dafür war das aggressive Spielen eines gewaltverherrlichenden Spiels. Einige der Täter konnten die Realität nicht mehr von der Virtualität unterscheiden.
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