RIAA & US-Senat gegen die russischen "Piraten"
Nun plant der Zusammenschluss der grössten Plattenfirmen dieses Planeten offenbar einen weiteren Schritt in ihrem Kampf gegen "Musik-" und "Software-Piraten". Die Organisation will den Senat der Vereinigen Staaten dazu bringen, Schritte gegen Russland einzuleiten, da man dort nach Auffassung der Lobbyisten nicht energisch genug gegen "digitale Piraterie" vorgeht.
Einer Mitteilung der RIAA zufolge, will man Russland nicht in die Welthandelsorganisation WTO aufnehmen, falls dort nicht mehr gegen die illegale Vervielfältigung von Musik- und Software-Produkten unternommen wird. Die Resolution hat den US-Senat bereits am 16. November passiert und wurde angenommen. Damit dürfte das Vorgehen der RIAA eine neue Dimension erreicht haben, indem ein Zusammenschluss von Unternehmen plötzlich in der Weltpolitik mitmischt.
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