Razzia gegen "Piraten" - Räume der GVU durchsucht

Internet & Webdienste Heute Morgen haben Beamte der Polizei im Zuge von Ermittlungen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und der Staatsanwaltschaft Ellwangen über 200 Büros und Wohnungen durchsucht. Darunter waren offenbar auch die Hamburger Räume der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheber- rechtsverletzungen (GVU). Eine Polizeisprecherin bestätigte gegenüber den Medien, dass auch die GVU ins Visier der Ermittler geraten sei. Die Zeitschrift c't und das Portal Onlinekosten.de hatten zuvor bereits darüber berichtet. Der Schwerpunkt der Razzien liegt nach Angaben des LKA-BaWü in Nordrhein-Westfalen.

Wie Heise.de berichtet, sollen im Rahmen des Zugriffs auch mehr als 20 FTP/FXP-Server beschlagnahmt worden sein, über die zuvor urheberrechtlich geschütztes Material illegal verbreitet wurde. Die GVU hat sich zu dem Vorgehen der Polizei und den aktuellen Durchsuchungen bisher nicht geäussert.

Update: Inzwischen hat die GVU eine eigene Pressemitteilung zu dem Thema herausgegeben, die nähere Details zu den betroffenen Gruppierungen und der Auffassung der Lobbyisten enthält. Die Pressemitteilung lässt sich hier abrufen.
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