Sicherheitslücken im Linux-Kernel
Laut dem Kernel-Entwickler Chris Wright wird dies durch die Funktion mmap hervorgerufen, mit der man Speicher-Mappings erzeugen kann, deren Anfang hinter dem Ende liegt. Zudem lässt sich so beliebiger Code im Kernelmodus ausführen oder der Kernel zum Absturz bringen. Ein Absturz kann auch durch ptrace-Aufrufe mit ungültiger Segmentbasisadresse auf einem AMD64 basierten Rechner erzeugt werden.
Von Ubuntu gibt es schon aktualisierte Pakete, in denen die Fehler behoben wurden. Auch von SuSE gibt es aktualisierte Pakete, die jedenfalls den ptrace-Fehler schon beheben. Höchstwahrscheinlich sind von den Fehlern auch andere Distributionen betroffen.
Weitere Informationen: Linux Kernel Vulnerabilities
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Sebastian Kuhbach
Redakteur bei WinFuture
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