TDK entwickelt Blu-Ray-Prototypen mit 100 GB
Die Scheibe, die auf einer Präsentation von TDK in Tokyo vorgestellt wurde, kann mit bis zu 72 Megabit pro Sekunde beschrieben werden und verdoppelt so den bisherigen Maximalwert von 36 Mbps. TDK konnte die Geschwindigkeit deshalb steigern, weil man Änderungen an der Aufnahme-Schicht der Disc vorgenommen hat und einen stärkeren Laser einsetzt als bisher.
Eine höhere Geschwindigkeit beim Beschreiben des Mediums ist zumindest beim Aufzeichnen aus dem hochauflösenden HD-TV nicht nötig, kann aber beim Erstellen von Backups sehr nützlich sein. Die Gruppe um Sony, die hinter dem neuen Format steht, hatte bereits in der zweiten Jahreshälfte 2004 eine 2x Version der BD-R und BD-RE Discs standardisiert.
Um die höhere Datenkapazität zu erreichen fügte man bei TDK einfach zwei weitere Ebenenen hinzu, so dass nun nicht mehr zwei sondern vier Ebenen das Maximum bei der Blu-Ray-Disc darstellen.
Mit dem neuen Prototypen hat sich die Blu-Ray-Vereinigung erneut einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz um Toshibas HD-DVD-Format geschaffen, die erst vor Kurzem mitgeteilt hatte, dass man ein 45 Gigabyte fassendes Medium geschaffen hat, das so mit den 50 GB Kapazität der aktuellen Blu-Ray-Discs mithalten sollte.
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