Microsoft bietet 60.000 Mitarbeitern Geld, damit sie freiwillig gehen

Microsoft will Personalkosten einsparen, um das Geld in den Ausbau seiner KI-Kapazitäten zu stecken. Dies soll jedenfalls der offizielle Grund dafür sein, dass man jetzt zehntausenden Mitarbeitern eine Entschädigung anbietet, wenn sie freiwillig ihren Hut nehmen.
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  • Microsoft bietet etwa 60.000 Mitarbeitern ein freiwilliges Abfindungsangebot
  • Der US-Konzern beabsichtigt damit, seine hohen Personalkosten spürbar zu senken
  • Betroffen sind Beschäftigte in den USA, Kanada, Großbritannien sowie in Indien
  • Das Angebot richtet sich an Angestellte bis zur Ebene des Vice-President
  • Beschäftigte erhalten finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Karriereplanung
  • Die Frist zur Annahme des Abfindungsangebots läuft bis zum 31. Dezember 2026

Abfindungsangebot für zehntausende Mitarbeiter

Der US-Softwaregigant Microsoft bietet rund 60.000 Mitarbeitern ab sofort die Möglichkeit, einen "goldenen Handschlag" zu akzeptieren und sich gegen die Zahlung großzügiger Summen als Entschädigung aus freien Stücken zum Verlassen des Unternehmens zu entscheiden. Ziel ist angeblich, die Personalkosten zu reduzieren.

Microsofts Personalchefin Amy Coleman erklärte in einem Blog-Eintrag, dass man sich mit dem Angebot an Mitarbeiter richtet, die möglicherweise "eine Zukunft außerhalb des Unternehmens in Betracht ziehen". Diesen Personen wolle man nun die Möglichkeit bieten, den Konzern zu verlassen und dabei finanzielle Unterstützung und Hilfe bei der Karriereplanung in Anspruch zu nehmen.


Angebot auch für Mitarbeiter außerhalb der USA

Das Angebot richtet sich laut Coleman an rund 60.000 Mitarbeiter in den USA, Kanada, Großbritannien und Indien. Das Unternehmen ließ offen, welche Teams von dem Angebot im Detail angesprochen werden sollen. Immerhin machte man klar, dass Mitarbeiter auf oder unter dem Niveau eines Vice-President das sogenannte "Voluntary Exit Offer" angeboten bekommen.

Die Möglichkeit zur Inanspruchnahme richte sich nach den Zielen, Kundenverpflichtungen und dem Personalbedarf der jeweiligen Geschäftsbereiche, so Coleman weiter. Bisher ist offen, wie viele Mitarbeiter Microsoft im Zuge des neuen Angebots verlassen werden. Laut dem letzten Geschäftsbericht beschäftigte man im Juni 2026 rund 223.000 Menschen weltweit, wobei seitdem knapp 5.000 Stellen abgebaut wurden.

Das jetzt ausgesprochene Angebot eines freiwilligen Ausscheidens würde somit gut ein Viertel der verbleibenden Belegschaft betreffen. Microsoft hat angeblich noch nicht entschieden, wie viele Mitarbeiter man auf diesem Weg verabschieden möchte. Die Frist, um das Angebot anzunehmen, läuft nach Angaben des Unternehmens bis zum 31. Dezember 2026.

Microsoft will offenbar vor allem Mitarbeiter gehen sehen, bei denen sich aus der Summe ihres Alters und der Jahre ihrer Beschäftigung bei dem Unternehmen eine Zahl über 70 ergeben würde. Bereits im April 2026 hatte man ein solches Vorruhestandsangebot gegenüber etwa 9000 Mitarbeitern unterbreitet, woraufhin es laut Coleman angeblich einige Rückmeldungen gab, dass auch diverse weitere Beschäftigte einen solchen Deal in Anspruch nehmen würden, wenn er ihnen denn zur Verfügung gestanden hätte.

Siehe auch:
Roland Quandt

Redakteur für Smartphones & Leaks

Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.

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