Copilot als Rettung für VW? 330.000 Mitarbeiter bekommen Microsoft-KI
Der größte deutsche Autohersteller Volkswagen hat nach Angaben von Microsoft begonnen, in großem Maßstab auf die KI-Dienste des US-Softwarekonzerns zu setzen. Weltweit sollen über 330.000 Mitarbeiter Copilot Work IQ nutzen, um effizienter zu arbeiten.
Schon zuvor setzte Volkswagen auf Microsoft-KI, doch beschränkte sich dies auf die Verwendung von "einfachen" Chatbots auf KI-Basis in Form von Copilot. Weltweit soll Copilot Chat zuletzt monatlich von über 300.000 aktiven Nutzern innerhalb der Volkswagen-Gruppe verwendet worden sein.
Zuletzt seien bei VW konzernweit "mehr als 26.000 KI-Agenten aktiv" gewesen und hätten so zu Produktivitätsgewinnen beigetragen, heißt es in einer Pressemitteilung von Microsoft. Microsofts Deutschland-Chefin Agnes Heftberger verwies darauf, dass "die VW-Mitarbeiter die KI direkt in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren und so ihre Produktivität steigern, Entscheidungen beschleunigen und sich auf höherwertige Aufgaben konzentrieren können".
Bei Volkswagen kämpft man derzeit mit massiven Schwierigkeiten, weil der Konzern im Wettbewerb mit der Konkurrenz aus China ins Hintertreffen geraten ist. Während die chinesischen Hersteller in immer kürzeren Abständen neue Automodelle auf den Markt werfen, die dank staatlicher Zuschüsse auch noch zu Dumping-Preisen exportiert werden können, hat sich VW ein striktes Sparprogramm verordnet, in dessen Rahmen Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen und Werke geschlossen werden sollen.
Die Einführung von Microsofts KI-Diensten in einem derart weitreichenden Maßstab sieht man bei VW offenbar als Mittel zur Steigerung der internen Effizienz, wobei letzteres auch den weiteren Verlust von menschlichen Arbeitsplätzen bedeuten dürfte.
Siehe auch:
- Volkswagen vertieft die Partnerschaft mit Microsoft im Bereich der KI stark
- Copilot mit Work IQ wird für mehr als 330.000 VW-Beschäftigte eingeführt
- Die Software soll Arbeitsprozesse in Entwicklung und Vertrieb optimieren
- Zuletzt waren im gesamten Konzern schon über 26.000 KI-Agenten im Einsatz
- Gleichzeitig kämpft VW gegen harte Konkurrenz und Dumpingpreise aus China
- Ein striktes Sparprogramm bedroht viele Werke sowie zehntausende Stellen
Volkswagen baut KI-Einsatz mit Microsoft stark aus
Microsoft hat mit der Volkswagen-Gruppe bereits vor einiger Zeit einen der größten Autohersteller weltweit als Kunden für seine Dienste aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz gewonnen. Jetzt gab man einen Ausbau der Nutzung von KI in Form von Copilot Work IQ bekannt, wodurch die Dienste in allen Bereichen des Arbeitsalltags der VWler Einzug halten sollen.Schon zuvor setzte Volkswagen auf Microsoft-KI, doch beschränkte sich dies auf die Verwendung von "einfachen" Chatbots auf KI-Basis in Form von Copilot. Weltweit soll Copilot Chat zuletzt monatlich von über 300.000 aktiven Nutzern innerhalb der Volkswagen-Gruppe verwendet worden sein.
Der neue Copilot: Microsoft stellt seine neue Super-App vor
Arbeiten bei VW = Microsoft-KI überall
Durch die Einführung von Copilot mit Work IQ sollen die über 330.000 VW-Mitarbeiter die KI-Lösungen von Microsoft auch in "anspruchsvolleren Anwendungen" verwenden und "noch tiefer in allen Geschäftsprozessen verankern", was für Entwicklung, Produktion, Beschaffung und Vertrieb gleichermaßen gilt, so die Unternehmen.Zuletzt seien bei VW konzernweit "mehr als 26.000 KI-Agenten aktiv" gewesen und hätten so zu Produktivitätsgewinnen beigetragen, heißt es in einer Pressemitteilung von Microsoft. Microsofts Deutschland-Chefin Agnes Heftberger verwies darauf, dass "die VW-Mitarbeiter die KI direkt in ihre täglichen Arbeitsabläufe integrieren und so ihre Produktivität steigern, Entscheidungen beschleunigen und sich auf höherwertige Aufgaben konzentrieren können".
Bei Volkswagen kämpft man derzeit mit massiven Schwierigkeiten, weil der Konzern im Wettbewerb mit der Konkurrenz aus China ins Hintertreffen geraten ist. Während die chinesischen Hersteller in immer kürzeren Abständen neue Automodelle auf den Markt werfen, die dank staatlicher Zuschüsse auch noch zu Dumping-Preisen exportiert werden können, hat sich VW ein striktes Sparprogramm verordnet, in dessen Rahmen Zehntausende Arbeitsplätze wegfallen und Werke geschlossen werden sollen.
Die Einführung von Microsofts KI-Diensten in einem derart weitreichenden Maßstab sieht man bei VW offenbar als Mittel zur Steigerung der internen Effizienz, wobei letzteres auch den weiteren Verlust von menschlichen Arbeitsplätzen bedeuten dürfte.
Siehe auch:
- Microsoft-CEO: Copilot soll zum Betriebssystem für die Arbeit werden
- Copilot-Super-App: Microsoft vereint nun Chat, Entwicklung und Agenten
- Microsoft Copilot verrät Hackern selbst eine eigene Schwachstelle
- 'Personifizierung von Copilot': Microsoft gibt KI-Wölkchen Mico auf
- Windows-11-Update: Copilot-Taste lässt bald Funktion deaktivieren
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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