Mysteriöser Cockpit-loser Riesenjet sorgt für Aufsehen auf Flughafen
Nach langer Funkstille rollte die riesige Weltraumdrohne Ravn X überraschend über den Flughafen Long Beach. Das unbemannte System von Aevum soll bald Satelliten in den Orbit befördern. Experten bezweifeln jedoch die Flugfähigkeit des Modells.
Mit einer Länge von 24,4 Metern und einer Spannweite von 18,3 Metern ist das mattschwarze Fluggerät außergewöhnlich groß. Zwei Triebwerke sollen die Drohne auf eine Höhe von rund 18.000 Metern bringen. Auf der Höhe klinkt das System eine raketengetriebene zweite Stufe aus. Die Stufe übernimmt anschließend den Flug in die Erdumlaufbahn, um dort Kleinsatelliten präzise auszusetzen.
Ob das in Long Beach gesichtete Modell tatsächlich flugfähig ist, bleibt unterdessen fraglich, denn Beobachter vor Ort hörten während der Rollversuche keine Triebwerksgeräusche. Zudem wirkt das starre Fahrwerk so, als sei es ausschließlich für den Einsatz am Boden konstruiert. Experten vermuten daher, dass es sich um eine Attrappe handelt, die für Tests modifiziert wurde.
Ein funktionierendes System würde die Flexibilität beim Start von Kleinsatelliten erhöhen. Militär und kommerzielle Anbieter suchen nach Wegen, schnell und unabhängig von festen Startplätzen auf Ausfälle im Orbit zu reagieren. Die fehlende Transparenz des Herstellers dämpft jedoch die Erwartungen an einen baldigen Erstflug und Experten wie Investoren sind auch entsprechend skeptisch.
Glaubt ihr, dass die riesige Drohne jemals abheben wird, oder ist das nur ein leeres Versprechen? Teilt eure Gedanken und Theorien gerne mit uns in den Kommentaren!
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Rätselhafter Jet am Flughafen
Vor einigen Tagen tauchte am Flughafen Long Beach in Kalifornien ein mysteriöses Flugobjekt ohne Cockpit auf, das zunächst für Rätselraten sorgte. Mittlerweile ist aber klar, dass es sich hierbei um die riesige Drohne Ravn X des Unternehmens Aevum handelt. Konkret absolvierte das unbemannte Fluggerät erste Rollversuche auf der Startbahn. Ziel des Projekts ist es, kleine Nutzlasten schnell in den Weltraum zu befördern. Zuvor gab es rund fünf Jahre lang keinerlei Neuigkeiten zu dem ambitionierten Vorhaben.Mit einer Länge von 24,4 Metern und einer Spannweite von 18,3 Metern ist das mattschwarze Fluggerät außergewöhnlich groß. Zwei Triebwerke sollen die Drohne auf eine Höhe von rund 18.000 Metern bringen. Auf der Höhe klinkt das System eine raketengetriebene zweite Stufe aus. Die Stufe übernimmt anschließend den Flug in die Erdumlaufbahn, um dort Kleinsatelliten präzise auszusetzen.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen lässt das Fluggerät die Rakete nicht einfach fallen, sondern beschleunigt sie aktiv durch die Atmosphäre. Wie das Luftfahrt-Portal The Aviationist berichtet, füllt das Konzept eine wichtige Nische. Ein Start lässt sich theoretisch innerhalb weniger Stunden auf einer normalen Landebahn vorbereiten. Ein teurer und komplexer Raketenstartplatz entfällt somit komplett.
Rückschlag und Ungewissheit
Die US-Luftwaffe beauftragte Aevum bereits im Jahr 2019 mit dem Start der Mission ASLON-45. Der Erstflug war für Ende 2021 geplant, fand jedoch nie statt. Seitdem herrschte absolute Stille um das Projekt. Branchenbeobachter gingen deshalb lange davon aus, dass die Entwicklung komplett eingestellt wurde, auch weil der leitende Ingenieur und Gründer des Unternehmens sich nicht zu den Verzögerungen äußerte.Ob das in Long Beach gesichtete Modell tatsächlich flugfähig ist, bleibt unterdessen fraglich, denn Beobachter vor Ort hörten während der Rollversuche keine Triebwerksgeräusche. Zudem wirkt das starre Fahrwerk so, als sei es ausschließlich für den Einsatz am Boden konstruiert. Experten vermuten daher, dass es sich um eine Attrappe handelt, die für Tests modifiziert wurde.
Ein funktionierendes System würde die Flexibilität beim Start von Kleinsatelliten erhöhen. Militär und kommerzielle Anbieter suchen nach Wegen, schnell und unabhängig von festen Startplätzen auf Ausfälle im Orbit zu reagieren. Die fehlende Transparenz des Herstellers dämpft jedoch die Erwartungen an einen baldigen Erstflug und Experten wie Investoren sind auch entsprechend skeptisch.
Glaubt ihr, dass die riesige Drohne jemals abheben wird, oder ist das nur ein leeres Versprechen? Teilt eure Gedanken und Theorien gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ein mysteriöser Jet am Flughafen Long Beach sorgt für Rätselraten
- Es handelt sich um die riesige Drohne Ravn X von Aevum
- Das unbemannte Fluggerät absolvierte erste Rollversuche vor Ort
- Die Drohne soll Kleinsatelliten flexibel in das All befördern
- Beobachter vermuten hinter dem Modell eine reine Testattrappe
- Das Projekt stand zuvor rund fünf Jahre lang völlig still
Siehe auch:
- Chinas gigantische WZ-X-Drohne: Neue Bilder enthüllen seltsame Flügel
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- Trump verhängt ab sofort 100 Prozent Zoll auf Drohnen-Importe
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