Schöne neue Lieferwelt: Amazon-Drohne wirft Paket in Swimmingpool

In Texas hat eine autonome Drohne von Amazon Prime Air die bestellte Ware einer ahnungslosen Kundin zielsicher im Swimmingpool versenkt. Obwohl Katzenfutter und Einlegesohlen trocken blieben, offenbart der Fehler Probleme der Abwurfsensorik.
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    Fehlschlag bei der Paketzustellung

    In Richmond im US-Bundesstaat Texas erlebte die Kundin Lindsey Austen Anfang dieser Woche eine unerwartete und kuriose, aber letztlich folgenlose Situation, als ein autonomes Fluggerät des Dienstes Prime Air ihre Bestellung direkt im heimischen Swimmingpool abwarf. Ein Video zeigt, wie das neuartige Liefer-Flugobjekt über dem Wasser schwebt, die Luke öffnet und die Lieferung ins Nasse fallen lässt.

    Das Paket enthielt laut der Empfängerin trockenes Katzenfutter und Einlegesohlen. Die bestellten Waren blieben trotz der unfreiwilligen Wasserlandung unbeschädigt. Austen gab an, dass sie die Belieferung aus der Luft nicht bewusst ausgewählt habe und künftig auf ein solches Verfahren verzichten wolle.

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    Der Vorfall ereignete sich zu einem für Amazon eher ungünstigen Zeitpunkt. Wie Tom's Hardware berichtet, verkündete der Konzern erst in dieser Woche, den Dienst Prime Air bis Ende 2026 auf knapp 500 Städte in den USA auszuweiten. Bisher operieren die Fluggeräte lediglich in sieben US-Bundesstaaten.

    Amazon plant weitreichende Expansion

    Die autonomen Systeme nutzen Kameras sowie Sensoren zur Erkennung von Hindernissen. Das soll den Luftraum permanent überwachen und Zusammenstöße verhindern. Dabei kann die Drohne Pakete mit einem Gewicht von bis zu zwei Kilogramm transportieren.

    Kosten und Reaktionen

    Die Struktur der Gebühren für den Dienst in den USA sieht verschiedene Tarife vor. Die Preise richten sich dabei nach dem Bestellwert und dem Abonnement der Nutzer:

    • Nutzer von Prime (Bestellwert über 50 Dollar, etwa 43 Euro): kostenfrei
    • Nutzer von Prime (Bestellwert unter 50 Dollar): 3 Dollar (etwa 3 Euro)
    • Kunden ohne entsprechendes Abonnement: 5 Dollar (etwa 4 Euro)

    Amazon erklärte zu dem Vorfall, dass die Systeme von der zuständigen Luftfahrtbehörde zertifiziert seien. Eine Sprecherin betonte, dass derartige Zwischenfälle selten vorkommen würden. Wenn eine Lieferung nicht wie geplant verläuft, lerne das Unternehmen daraus und die gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Verbesserung der Software ein, um künftige Fehler bei der Platzierung zu vermeiden.

    Die Technologie bietet den generellen Vorteil einer schnellen Zustellung, die oft innerhalb von 30 Minuten erfolgt. Gleichzeitig verdeutlichen Vorfälle wie in Texas, dass die automatische Erkennung des Abwurfplatzes noch offensichtliche Schwächen aufweist. Zudem empfinden Nachbarn die Betriebsgeräusche der tief fliegenden Liefergeräte als störend.

    Würdet ihr euch Pakete per Drohne in den Garten liefern lassen oder überwiegen für euch die Nachteile? Teilt eure Meinung zu dem Verfahren gerne mit uns in den Kommentaren!

    Zusammenfassung
    • In Texas warf eine Prime-Air-Drohne ein Paket in einen Swimmingpool
    • Die gelieferten Waren blieben trotz der Wasserlandung unbeschädigt
    • Der kuriose Vorfall ereignete sich kurz vor einer geplanten Expansion
    • Amazon möchte den Drohnendienst bis 2026 auf 500 US-Städte ausweiten
    • Die autonomen Fluggeräte transportieren Pakete bis zu zwei Kilogramm
    • Laut Amazon sind solche Fehler selten und helfen bei der Verbesserung

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